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Theater in die öffentlichen Räume


„Unsere Bühne ist dort, wo die Menschen nicht mehr mit Theater, Kunst und Kultur rechnen: auf den Straßen, öffentlichen Plätzen, in den Städten…“, so Berhard Bub.

So, wie die alten Griechen schon vor 3000 Jahren Schauspieler als Dramaturgen der Gemeinschaft sahen, die in ihren Aufführungen das Leben reflektiert darstellten, Geschehnisse kritisch und unterhaltsam in Mythen verwandelten und dann den Menschen der Stadt vorführten, so gleicht auch dieses Theaterfestival einer Vorführung über die alltägliche Vielfalt der Realität. Die Protagonisten der Sommerwerft spiegeln das Theater der öffentlichen Räume – auf einem Festival wie diesem wird vieles an einem Ort kompensiert.

„Es geht darum, das Ritual des Theaters an alltägliche Orte zu bringen, an denen gesellschaftliche Kulturerlebnisse eher ausgeblendet und auf Organisation, Dienstleistung, Waren und wachsenden Konsum ausgerichtet sind.“ Theater soll dort stattfinden, wo das Leben stattfindet. Es kommt zu den Menschen, auf die Plätze, in die öffentlichen Räume.

Auch die Sommerwerft steht für die Idee einer Theaterkultur, die in der Auseinandersetzung mit den Menschen einen wichtigen Teil des gesellschaftlichen Prozesses ausmacht: für ein soziales Miteinander, kulturelle Identität und internationalen Dialog.


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